Eine Mutter schreibt

„Von der Möglichkeit, einem behinderten Kind, durch Erlebnisse mit einem ausgebildeten Hund/Therapeuten-Team neue Erfahrungen und damit eventuell , neue Entwicklungsschritte zu ermöglichen, haben wir zufällig erfahren. Hans’* Fortschritte der letzten Monate sowie positive Veränderungen in seiner Persönlichkeit vor allem auch im im emotionalen Bereich haben unsere Erwartungen übertroffen und bestätigen uns die seit Jahren bekannte, und auch in der Literatur dokumentierte Erkenntnis, dass Tiere, insbesondere Hunde, wertvolle Therapiebegleiter sind. Natürlich können Frau Germann und Amelia Logopädie und Heilpädagogik nicht ersetzen, aber die Anwesenheit Amelias, ihr Wesen und ihre typisch tierischen Eigenschaften wie unendliche Geduld, Nähe, „Verständnis“ usw. öffnen andere, zusätzliche „Lernkanäle“, unterstützen und fördern damit die Persönlichkeit des Kindes.

Hans hat im emotionalen Bereich seinen Entwicklungsrückstand teilweise aufholen können, konkret zeigt er viel mehr Gefühle, kann besser auf seine Bezugspersonen zugehen und hat einen viel besseren Blickkontakt zu ihnen als noch vor einigen Monaten. Damit wird er sich in verschiedensten Lebenssituationen sozial besser integrieren können. Gerade der sehr seltene Blickkontakt war seit der Babyzeit eine von Hans‘ typischen Wesensmerkmalen und weder durch Elternliebe noch durch die bekannten, konventionellen Therapien spürbar beeinflussbar. Ferner hat Hans vor einigen Wochen endlich zu sprechen angefangen und sein lange Zeit nur passiv vorhandener Wortschatz wird nun fast täglich um neue gesprochene Worte erweitert.“

September 2004, *Name geändert