Dargebotene Pfote®

„Es ist ein universelles und natürliches Menschenrecht, von der Anwesenheit von Tieren zu profitieren „ (IAHAIO-Generalversammlung am 5. Oktober 2007 in Tokio)

Die Dargebotene Pfote® arbeitet nach vorbildlichen Richtlinien zum Schutz der Tiere, die für Tiergestützte Intervention eingesetzt werden. Es folgt ein Auszug aus den Prager Richtlinien der IAHAIO (International Association of Human-Animal Interaction Organizations). Die Organisation stellte diese Richtlinien im Jahre 1998 auf; sie ist von der WHO anerkannt.

  1. Es werden nur Heimtiere eingesetzt, die durch Methoden der positiven Verstärkung ausgebildet wurden und artgerecht untergebracht und betreut werden.
  2. Es werden alle Vorkehrungen getroffen, damit die betroffenen Tiere keinen negativen Einflüssen ausgesetzt sind.
  3. Der Einsatz von Tieren in helfender bzw. therapeutischer Funktion sollte in jedem Einzelfall begründete Erfolgsaussichten haben.

Es sollte die Einhaltung von Mindestvoraussetzungen garantiert sein, und zwar im Hinblick auf Sicherheit, Risiko-Management, körperliches und psychisches Wohlbefinden, Gesundheit, Vertraulichkeit sowie Entscheidungsfreiheit. Ein angemessenes Arbeitspensum, eine eindeutig auf Vertrauen ausgerichtete Aufgabenverteilung sowie Kommunikations- und Ausbildungsmassnahmen sollten für alle beteiligten Personen klar definiert sein.

Dieser Appell an alle Beteiligten und Betroffenen, die sich im Rahmen der Tiergestützten Intervention mit Tieren – und insbesondere Hunden – beschäftigen, soll verhindern, dass Therapiebegleittiere instrumentalisiert werden oder als Mittel zum Zweck dienen. Diese Aufforderung gilt aus meiner Sicht auch allen Personen, die an einem Helfersyndrom leiden und das Tier als Medium benutzen, um ihre eigenen Schwächen und Defizite zu kaschieren.

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